Hundezwinger Test und Kaufberatung

Hundezwinger

Hundezwinger-Ratgeber: Unterkunft für die Außenhaltung

Wenn Sie an einen Hundezwinger denken, was denken Sie? Bei den meisten von Ihnen werden wahrscheinlich keine allzu positiven Gefühle aufkommen, was aber gar nicht sein muss. Den Ruf, den diese Hundebehausungen haben, haben sie im Grunde gar nicht mehr verdient, weil sie durchaus sehr praktisch sind und eine gute Alternative zur Innenraumhaltung bieten können – man muss sich nur darauf einlassen können und einige Dinge beachten. Fälschlicherweise werden sie oft auch als Hundehütte bezeichnet, wobei beides kaum etwas miteinander zu tun hat und sie sich auch optisch sehr voneinander unterscheiden. Lassen Sie sich daher nicht in die Irre führen – gerade Online-Shops nutzen häufig mehrere Bezeichnungen, um auf ihre Produkte aufmerksam zu machen – sehr zum Ärgernis der potenziellen Kunden, die auf der Suche nach etwas Speziellem sind.

Ob und wenn, welche Vorteile eine solche Behausung hat, erfahren Sie in unserem Ratgeber – ebenso wie wir Ihnen die negativen Aspekte nennen. Da sich Stiftung Warentest bis zum November 2016 noch nicht mit diesem Thema beschäftigt hat, bieten wir Ihnen zusätzlich noch unsere detaillierten Hundezwinger-Tests, die unterschiedliche Modelle unter die Lupe nehmen und Ihnen die Kaufentscheidung erleichtern sollen.

zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Hundezwingern auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Verarbeitung
Design
Komfort im Zwinger
Sicherheit

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Hundezwinger Kaufberatung

Hundezwinger-Facts: kurz und knapp

Hundezwinger sind lange nicht so schlecht wie ihr Ruf

Der Zwinger muss den Anforderungen der Tierschutz-Hundeverordnung entsprechen

Es gibt sie aus Holz oder Stahl bzw. Aluminium

Vorteile und Nachteile von Hundezwingern

Vorteile

Nachteile

Sichere Unterkunft, wenn Sie Ihren Hund draußen halten wollen

Weniger Kontakt/Bindung zum Hund

Er hat sein „eigenes Reich“

Nicht ausreichend Bewegungsfreiheit für agile Hunde

Hund kann besser als „Wachhund“ eingesetzt werden

Sieht nicht unbedingt schön im Garten aus

Hunde werden widerstands- und leistungsfähiger

Die Tierschutz-Hundeverordnung muss eingehalten werden – doch nicht jeder Zwinger kann das

Witterungsgeschützte Unterkunft

 

Fettschicht und Unterwolle werden dicker

 

Leicht zu reinigen

 

Muss nur wenig gewartet werden

 

Die unterschiedlichen Varianten

Holzhundezwinger

Einen urigen und rustikalen Look erhalten Sie in Ihrem Garten oder Hof mit einem Hundezwinger als Holz. Er bietet, im Vergleich zu seinen Brüdern aus Metall, einige Vorteile, welche die Wärme und den Schutz betreffen. Als Material wird in der Regel Massivholz oder wasserfestes Sperrholz benutzt, weil dieses als besonders stabil gilt und zudem eine lange Lebensdauer hat. Vor allem aber handelt es sich hier um umweltfreundliche Materialien, die nachwachsen.

Vorteile

Nachteile

Wärmedämmung im Winter und kühlend im Sommer

Braucht entsprechenden Platz im Garten/auf dem Hof

Sehr stabil und witterungsbeständig

Holz benötigt entsprechende Wartung

In vielen verschiedenen Größen erhältlich

Brennt im schlimmsten Fall 

Stahlhundezwinger

Stahlhundezwinger, oder auch Drahthundezwinger, sind entweder offen oder geschlossen, also mit oder ohne Dach ausgestattet. Da sie keinen zusätzlichen Holzanteil haben, sind sie meist etwas günstiger als die Holzhundezwinger, bieten aber auch nicht so viel Komfort. Zudem mögen viele Menschen den kühlen Look nicht.

Vorteile

Nachteile

In vielen verschiedenen Größen erhältlich

Braucht entsprechenden Platz im Garten/auf dem Hof

Sehr stabil und witterungsbeständig

Mitunter hohes Gewicht

Wartungsarm

 

Besonders leicht zu reinigen

 

Mobile Hundezwinger

Wenn Sie beispielsweise gerne zum Campen unterwegs sind oder sich länger an einem anderen Platz als Ihrem zu Hause aufhalten, ist ein mobiler Hundezwinger eine gute Idee. Ideal ist er besonders dann, wenn Sie mit dem Schiff oder Flugzeug unterwegs sind, wobei es sich hier meist mehr um eine Hundebox handelt als um einen richtigen Zwinger. Mobile Varianten sind grundsätzlich auf das Nötigste reduziert, weswegen Sie nicht als dauerhafte Behausung dienen sollten.

Vorteile

Nachteile

Kann überall mitgenommen werden

Nicht als dauerhafte Unterkunft geeignet

Geringes Gewicht

Bietet nicht ausreichend Auslauf und Schutz

Günstiger Preis

 

Denken Sie an den Boden

Stellen Sie sich vor, man würde Sie ohne Schuhe nach draußen schicken. Kein besonders angenehmer Gedanke, richtig? Hunde finden das zwar oft nicht so schlimm wie wir Menschen, wenn sie mal im Matsch unterwegs sind, aber stundenlang in Regen, Matsch und Schnee stehen? Das mag auch der größte robusteste Hund nicht. Deswegen sollten Sie unbedingt einen festen Boden einplanen, wenn Sie einen Zwinger nutzen möchten.

Manche Modelle werden bereits damit geliefert, bei anderen muss er dazu gekauft oder selbst gebaut werden.
Je nach Geschmack, Möglichkeiten und Budget kann es ein Boden aus Beton sein oder eine Platte aus Holz oder Stahl, wobei wir von Stahl eher abraten würden, auch wenn dies einfacher zu reinigen und weniger pflegeintensiv ist. Am Ende bleibt es allerdings eine Frage des persönlichen Geschmacks. 

Das sagt das Gesetz

So praktisch es auch sein mag – eine ausschließliche Haltung im Hundezwinger ist gesetzlich verboten und sollte auch schon aus menschlicher und ethischer Sicht nicht zur Diskussion stehen. Laut der § 2 der Tierschutz-Hundeverordnung muss ein Hund ausreichend Auslauf geboten werden – und zwar außerhalb eines Zwingers.

Zudem muss ihm der Sozialkontakt gewährt werden, sei es zum Menschen oder zu anderen Hunden, denn es handelt sich hier um Rudeltiere. § 6 beschreibt ganz genau, wie die Zwingerhaltung auszusehen hat. So muss eine „uneingeschränkt benutzbare Bodenfläche zur Verfügung“ stehen, die abhängig von der Widerristhöhe (erhöhter Übergang vom Hals zum Rücken) ist.

Widerristhöhe cm

Mindest-qm-Zahl für die Bodenfläche

Bis 50

6

Über 50 bis 65

8

Über 65

10

Sollen mehrere Hunde in einem Zwinger gehalten werden, vergrößert sich die qm-Zahl entsprechend. Sollen sie in unterschiedlichen Behausungen gehalten werden, muss Sichtkontakt gewährleistet werden. Eine Anbindung ist nicht erlaubt.

Außerdem gibt es die Anforderung, dass sich die Tiere an dem Material nicht verletzen, vergiften oder anderweitig Schaden zufügen können. Bevor Sie also auf eine solche Haltung umsteigen, sollten Sie sich Gedanken machen, ob Sie im Sinne der Tierschutz-Hundeverordnung handeln können – andernfalls sollten Sie davon absehen.

Verstoßen Sie dagegen, handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, welche mit einem Bußgeld geahndet werden kann. Wie hoch dieses ausfällt, kann nicht pauschal gesagt werden.

Was sagen die Nachbarn?

Grundsätzlich können Sie auf Ihrem Grundstück tun und lassen, was Sie möchten. Sollten Sie aber einen Hund haben, der viel bellt und somit die Nachbarschaft mit seiner Anwesenheit erfreut und sie immer wieder daran erinnert, so kann das zum typischen Nachbarschaftskrieg kommen, den eigentlich jeder gerne vermeiden möchte. Ein Blick in die Bauordnung oder ein Anruf bei Ihrer Gemeinde kann helfen, denn viele Wohngebiete untersagen es, mehr als zwei Hunde in einem Zwinger zu halten. Informieren Sie sich daher bitte lieber vorher, um Ärger zu vermeiden. Ein Hundetraining, um dem Tier das überflüssige Bellen abzugewöhnen, kann außerdem helfen, die Nerven aller zu schonen. 

So reinigen Sie den Hundezwinger

Ob aus Holz oder Stahl, eines Tages kommt der Punkt, an dem Sie die Hundebehausung reinigen müssen. Immerhin frisst ihr Hund darin, verrichtet auch mal sein Geschäft – ebenso wie Vögel, die darüber fliegen oder sich niederlassen, oder das die Witterung ihre Spuren hinterlässt. Besonders, wenn Sie Welpen halten, ist die richtige und gewissenhafte Reinigung besonders wichtig, weil ihre Abwehrkräfte noch nicht voll ausgebildet sind.

In der Regel reicht es, wenn Sie den Boden und die Stäbe mit heißem Wasser und einem Spülmittel abwaschen. Die Nutzung eines speziellen Desinfektionsmittels kann auch nicht schaden, um gefährliche Keime und Bakterien zu beseitigen.

Was kostet ein Hundezwinger?

Wie bei ziemlich allen Dingen im Leben gibt es auch bei diesen speziellen Hundebehausungen große preisliche Unterschiede. Ab ca. 40 Euro geht es los, nach oben sind die Grenzen offen. Die besonders günstigen Modelle sind mit Abstand die mobilen.

Wollen Sie in etwas Stabileres investieren, dann setzen Sie besser auf einen Drahtgitterzwinger, idealerweise mit einem Schutzdach. Hierbei liegen Sie bei etwa 200 bis 300 Euro.

Wer auf die Zukunft baut und lieber Massivholz nutzen möchte, der sollte schon etwas mehr einplanen. Sie bieten dafür aber auch ein ansehnliches Design, viel Platz und Schutz bei Wind und Wetter. Hierbei sollte ein Budget von ab 1000 Euro eingeplant werden.

Vergleichen Sie die Preise der verschiedenen Shops, denn so können Sie den einen oder anderen Euro sparen.

Unsere Kauftipps

Weil Sie nun schon eine Menge Input bekommen haben, möchten wir Ihnen an dieser Stelle noch einmal die wichtigsten Punkte zusammenfassen, die Sie bei Ihrem Kauf beachten sollten.

Boden inklusive

Wenn Sie einen Zwinger mit einem Boden kaufen, schützt dieser Ihren Hund vor Kälte, Nässe, Erfrierungen und Schlamm.

Gitterabstände

Je nach Größe des Hundes bzw. seines Kopfes sollten die Gitterstäbe einen entsprechenden Abstand haben, damit er nicht dazwischen stecken bleiben kann. Hunde machen das zwar eher selten, aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Bei Wachhunden (oder Hunden, die Fremde nicht mögen) kommt hinzu, dass sie nicht die Möglichkeit haben sollten, durch die Gitter zuzuschnappen.

Größe

Ihr Hund sollte sich ausreichend bewegen können – dennoch ersetzt die Draußenhaltung in einem Zwinger keinen Spaziergang.

Materialien

Am besten sind Hundezwinger aus Hartholz oder Edelstahl, weil sie witterungsbeständig sind und keine Verletzungsrisiken bieten.

Rückzugsmöglichkeit

Ideal ist es, wenn das Modell Ihrer Wahl eine Überdachung und eine Windschutzmöglichkeit besitzt. So kann sich der Hund bei schlechtem Wetter oder zu viel Sonne zurückziehen. Sie würden dem allen schließlich auch ungern schutzlos ausgeliefert sein. 

Vorbei sind die Knastzeiten

Der Zwinger kommt aus Zeiten, als der Hund noch als Nutztier angesehen wurde und nur für bestimmte Aufgaben eingesetzt wurde. Heute ist das vielerorts anders, da ist der Hund ein echtes Familienmitglied und daher wird auch sehr auf seine Bedürfnisse geachtet. Insofern haben sich auch diese Unterbringungen verändert und sind viel komfortabler und geräumiger geworden, damit sich das Tier auch wirklich wohlfühlen kann.

Eine solche Haltung, sofern sie nicht ausschließlich so aussieht, bietet viele Vorteile, die einem auf den ersten Blick nicht auffallen mögen. Die pauschale Verurteilung sollte daher nicht erfolgen, auch wenn es sicherlich gute Gründe gibt, dies für sich komplett auszuschließen. Am Ende ist es Ihre Entscheidung, doch wir finden, dass Sie sich einmal mit beiden Varianten beschäftigen sollten, um den besten Weg zu wählen.

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