Hundezahnbürste Test und Kaufberatung

Hundezahnbürste

Hundezahnbürste-Ratgeber: Schutz vor Zahnstein, Parodontose, Karies und Co.

Die Zähne eines Hundes sind, ebenso wie unsere, anfällig für Krankheiten wie Zahnstein, Karies und Zahnfleischentzündungen. Das, was wir Menschen schon lange wissen, nämlich das wir unsere Zähne putzen und pflegen müssen, ist in der Hundewelt noch nicht angekommen und wird es wahrscheinlich auch in der Zukunft nicht. In der Natur regelt sich die Maulsauberkeit von selbst, doch unsere Haustiere sind auf uns und unsere Fürsorge angewiesen. Damit Bello und Co. lange von gesunden Zähnen profitieren können, stellt der Handel sogenannte Hundezahnbürsten her, die Sie nutzen können – wenn Sie bzw. Ihr Hund das wollen.

Zahnbürsten für Hunde haben durchaus ihren Sinn und sollten auf jeden Fall einmal näher betrachtet werden, bevor man sie kategorisch ablehnt. Sicher, es gibt viele Produkte auf dem Markt die unnötig sind, doch dieses „Zubehör“ gehört nicht dazu. Da sich die Stiftung Warentest bis zum Oktober 2016 noch nicht an die Arbeit gemacht hat, diese speziellen Zahnbürsten zu testen, haben wir es getan. So sind unser informativer Hundezahnbürsten-Ratgeber und unser dazugehöriger Test entstanden, den Sie sich unbedingt ansehen sollten.

Zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Hundezahnbürsten auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Reinigung
Führung
Design
Verarbeitung

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Hundezahnbürste Kaufberatung

Hundezahnbürste Facts: kurz und knapp

Regelmäßiges Zähneputzen trägt sehr zur dauerhaften Hundegesundheit bei

Sie haben die Wahl zwischen einer klassischen Hundezahnbürste, einem Fingerling oder dem Ultraschallmodell

Die Gewöhnung braucht ein wenig Zeit und viele Leckerlis

Warum Zähne putzen?

Hunde sind Tiere, also warum sollte man ihnen die Zähne putzen?! - diese Frage wird sich so mancher Halter stellen, denn in der Natur haben die Vierbeiner auch keine Hundezahnbürsten und Hundezahncreme. Klingt also im ersten Moment nach Geldmacherei und etwas, was nur erfunden wurde, um überbesorgten Hundehaltern etwas an die Hand zu geben, um ihren Liebling noch mehr zu verhätscheln. Doch genau, wie beispielsweise wie Hundeschuhe oder Hundebrillen hat diese Erfindung durchaus ihre Berechtigung.

Hunde (oder deren Verwandte) würden in der freien Natur auch kein Hundenassfutter aus der Dose bekommen, sondern ein Tier reißen und dieses mit Haut, Haar und Knochen fressen. Dadurch entsteht ein natürliches Putzen der Zähne.

Auch BARFer, also solche, die Frischfleisch und Knochen verfüttern, müssen sich darum keine oder zumindest weniger Gedanken machen. Alle anderen werden früher oder später sehr wahrscheinlich mit den Folgen von Zahnstein, Parodontose, Karies und Co. zu tun haben – und jede Menge Geld beim Tierarzt lassen müssen, um das Gebiss des Hundes wieder auf Vordermann zu bringen.

Das ist weder für den Geldbeutel ein Spaß noch für das Herz des Halters und für den Hund selbst schon gar nicht.

 

Die Hundezahnbürstenarten

Weil jeder Hund ein bisschen anders ist, haben sich über die Jahre drei verschiedene Varianten entwickelt, die heute auf dem Markt erhältlich sind. Welche für die Maulhygiene Ihres Lieblings die Beste ist, müssen Sie selbst abwägen.

„Klassische“ Hunde-Handzahnbürste

Die Hundezahnbürsten unterscheiden sich in ihrem Aussehen von denen für uns Menschen vor allem darin, dass nicht nur an einem, sondern an beiden Enden, ein Borstenkopf zu finden ist. Somit können Sie die Zahnpflege besser abstimmen. Mit der großen Borste werden die Vorderzähne gereinigt, mit der kleinen die Backenzähne.

Beispiele:

  • Trixie 2561 Zahnpflege-Set, Hund (ab ca. 3 Euro)
  • Beaphar 79015 Dog-A-Dent Zahnbürste (ab ca. 2,20 Euro)
  • Trixie Vier Zahnbürste Set (ab ca. 2 Euro)

Fingerlinge

Eine andere Möglichkeit, Ihrem Liebling die Zähne zu putzen, ist, wenn Sie einen sogenannten „Fingerling“ nutzen. Dabei handelt es sich um eine kleine Hülle, in die Sie Ihren Finger stecken. Ein wenig erinnert er an einen Fingerhut, welcher beim Nähen genutzt wird. Der große Vorteil ist, dass damit keine Verletzungen entstehen können und die Akzeptanz des Hundes meist um einiges höher ausfällt – gerade bei besonders kleinen Wauzis.

Beispiele:

  • OHA-Pet Hundezahnbürste/ Katzenzahnbürste - Fingerbürste aus Latex (ab ca. 7,50 Euro)
  • Bogadent UBO0713 Silicone Finger Hund (ab ca. 8 Euro)
  • Bogadent UBO0704 Anti-Plaque Finger Adult Hund, 2 Stück (ab ca. 10 Euro)

Ultraschallzahnbürste

Die Ultraschallzahnbürsten sind besonders sanft und sehr gut geeignet, wenn Sie ein sehr schreckhaftes Tier besitzen. Bei dieser Variante ist es so, dass der Vorgang nur ein paar Sekunden dauert und sehr leise ist. Die Borsten müssen nur mit ein wenig Wasser befeuchtet werden.

Für den Reinigungseffekt braucht es keine Putzbewegungen, sondern nur die durch den vibrationslosen Ultraschall entstehenden Mikrobläschen. Leider kostet diese Technik vergleichsweise viel, aber immer noch weniger, als wenn Sie eine Zahnsanierung beim Tierarzt vornehmen lassen müssen.

Die Ultraschallbürste kostet rund rund 110 bis 200 Euro, ist aber nicht ganz einfach erhältlich, weil sie nur von bestimmten Anbietern verkauft wird.

Beispiele:

  • Emmi Pet Ultraschallzahnbürste für Hunde (ab ca. 112 Euro)

 

Hund ans Zähneputzen gewöhnen

Im Schnitt sollten Sie die Zahnpflege alle 2 Tage, mindestens jedoch 1-2 Mal in der Woche, vornehmen. Am besten ist es, wenn Sie Ihren Hund schon als Welpen adoptieren, dann können Sie ihn direkt spielerisch an dieses Vorhaben gewöhnen, bei älteren Hunden klappt es zwar auch, aber das ist meistens etwas schwieriger und verlangt einiges an Geduld, Liebe und vor allem Bestechungsleckerlis.

Denken Sie dran: Sie sollten diese Prozedur immer nur so lange machen (und überhaupt anfangen), wenn Ihr Hund sich nicht vollkommen sträubt. Wenn Sie merken, dass es absolut nichts bringt und er sich nicht daran gewöhnen kann, sollten Sie Alternativen mit Ihrem Tierarzt absprechen.

1. Mit einem Kommando klappt alles besser

Gewöhnen Sie sich ein bestimmtes Kommando an, damit Ihr Hund direkt weiß, was nun passiert.

2. Gewöhnung ist das A & O

Wenden Sie nicht direkt die Zahnbürste an, sondern gewöhnen Sie Ihren Vierbeiner erst einmal an die ungewohnten Berührungen, in dem Sie ihn an der Schnauze anfassen und das Maul ein wenig öffnen. Vergessen Sie nicht, das gewählte Kommando zu nennen, aber nicht in einem strengen Ton.

Diese Übung können Sie gerne mehrfach am Tag machen, dann merkt sich Ihr Hund auch, das im Grunde nichts Schlimmes passiert.

So gehen Sie nun tageweise immer ein bisschen weiter, in dem die Lefzen weiter geöffnet werden und Sie (vorsichtig!) mal einen Finger ins Maul stecken und die Zähne berühren. Wenn Ihr Hund sich gut benimmt und nicht knurrt oder Ähnliches, gibt es dafür ein Leckerli als positive Belohnung.

3. Jetzt kommt die Zahnpasta!

Auch die Zahnpasta ist wichtig, um die Zahnpflege richtig betreiben zu können und auch an die muss sich ein Hund gewöhnen. Dazu geben Sie einfach einen kleinen Klecks auf Ihren Finger und lassen sie ablecken. Auch dies sollten Sie über mehrere Tage machen, damit sich das in das Gedächtnis Ihres Tieres einprägt.

Als nächsten Schritt verbinden Sie das Zahnpastaabschlecken mit dem Kommando und reiben sie ein wenig auf die Zähne und wiederholen diese Übung die nächsten Tage mit viel Lob und Snacks.

4. Jetzt kommt die Zahnbürste

Wenn das alles gut geklappt hat, sollten Sie die Zahnbürste benutzen. Zunächst beginnt alles mit Schnüffeln und Ablecken, dann können Sie mit der Pflege beginnen. Sie sollten vom Zahnende zu den Zahnspitzen putzen und dabei stets vorsichtig sein!

5. Zahnpflege im Alltag

Damit Wauzi auch nicht vergisst, was Sie da tun und es zu immer weniger Weigerung kommt, sollten Sie die Zahnpflege in den Alltag einbauen.

 

Zahnpflege beim Hund - Tipps und Tricks

Hat Ihr Hund Zahnprobleme? So erkennen Sie es!

  • Wie reagiert Ihr Hund auf kaltes und warmes Wasser?
  • Kauf er nur auf einer Seite oder wechselt er sie ab?
  • Klopfen Sie auf den Zahn, seien Sie aber vorsichtig, weil Ihr Tier, wenn es Schmerzen hat, zum Schnappen
  • neigt
  • Ist Ihr Hund gereizt oder lustlos?
  • Mag er nicht mehr gerne fressen und vermeidet vor allem hartes Futter?
  • Haben die Zähne gelblich-bräunliche Ablagerungen?
  • Besitzt er extrem rotes Zahnfleisch?
  • Hat Ihr Hund Zahnfleischblutungen?
  • Bemerken Sie eine sehr hohe Speichelproduktion?
  • Riecht sein Atem schlecht?
  • Reibt oder kratzt er sich an der Schnauze?

 

Keine Zahnbürste in der Nähe? So geht es auch!

Neben dem Zähneputzen ist es empfehlenswert, auch Fleisch zu füttern, welches für einen natürlichen Putzvorgang sorgt. Dazu gehören:

  • Knorpelknochen
  • Kalbsfüße
  • Rinder-Beinscheiben
  • Pressknochen aus Büffelhaut
  • Rinderhaut
  • Spezielle Kaustreifen / Dentasticks

 

Denken Sie an die Gesundheit Ihres Hundes!

Auch wenn es für Hunde keine elektrische Zahnbürste im klassischen Sinn gibt, so wie wir sie von uns kennen, so gibt es dennoch einfache und effektive Methoden, um die Zähne zu säubern.

Wenn Sie sich noch nicht ganz für ein Modell entscheiden können, sollten Sie unbedingt unseren Hundezahnbürsten-Test-2016 hinzuziehen. Mit ihm wird es Ihnen viel einfacher gelingen, eine Entscheidung zu treffen, weil wir die Vor- und Nachteile einer jeden für Sie herausgefunden haben. Vor allem kam es uns auf eine gute Reinigungsleistung an, aber auch auf diverse andere Faktoren, die Sie im Detail kennen sollten.

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