Hundezahnpasta Test und Kaufberatung

Hundezahnpasta

Hundezahnpasta-Ratgeber: Schutz vor Zahnstein, Parodontose, Karies und Co.

Zahnpasta mit Rind-, Huhn- oder Lachsgeschmack? Für uns Menschen klingt das ein wenig befremdlich, denn wir sind eher Minze, Apfel und ähnlich frische Noten gewöhnt. Dem Hund ist all dieses „blumige“ ziemlich egal (auch wenn es sie durchaus gibt), er will es herzhaft haben – auch beim Zähneputzen. Gut, dachten sich verschiedene Hersteller, entwickeln wir eben eine Zahnpasta mit Fleischgeschmack.

Hunde machen sich, anders als die meisten Menschen, keine Gedanken über ihre Mundhygiene. Mundgeruch geht ihnen am Allerwertesten vorbei und sie scheinen einfach damit zu leben, wenn die Beißerchen nicht mehr wie gewohnt funktionieren (was bliebe ihnen auch anderes übrig?). Deshalb müssen wir Menschen eingreifen, da wir die Verantwortung für diese klugen und treuen Tiere übernommen haben. Wer BARF (also Frischfleisch inklusive Knochen) füttert, der muss sich wenig Gedanken um die Zahngesundheit seines Tieres machen. Sie kommt der Ernährungsweise, wie sie in der Natur vorkommt, am nächsten. Alle anderen, die die bequeme Dosenfütterung vorziehen, sollten sich auf jeden Fall mit dem Gedanken anfreunden, ihrem Hund die Zähne zu putzen.

Neben der Suche nach der perfekten Zahnbürste braucht es auch eine gute Zahnpasta – genauso, wie bei uns Menschen. In unserem Hundezahncreme-Ratgeber möchten wir Ihnen die wichtigsten Informationen an die Hand geben. Dazu haben wir auch einen Hundezahnpasta-Test gemacht, in dem wir für Sie verschiedene Sorten auf Herz und Nieren testeten.

zum ausführlichen Ratgeber

Unsere Sieger unter allen getesteten Hundezahnpasten auf einen Blick

DAS TESTERGEBNIS

Wie weiß werden die Zähne
Reinigung
Verträglichkeit
Hygiene

DAS TESTERGEBNIS

Putz Ergebnis
Reinigung
Verträglichkeit
Hygiene

DAS TESTERGEBNIS

Putz Ergebnis
Reinigung
Verträglichkeit
Hygiene

DAS TESTERGEBNIS

Putz Ergebnis
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Verträglichkeit
Hygiene

DAS TESTERGEBNIS

Putz Ergebnis
Reinigung
Verträglichkeit
Hygiene

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Hundezahnpasta Kaufberatung

Hundezahnpasta-Facts: kurz und knapp

Regelmäßiges Zähneputzen trägt sehr zur dauerhaften Hundegesundheit bei

Hundezahncremes gibt es in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen

Die Gewöhnung braucht ein wenig Zeit (und viele Leckerlis)

Das können die doch alleine, also warum putzen?

Viele von Ihnen, die durch Zufall auf unseren Ratgeber gekommen sind, werden sicherlich denken, dass es sich beim Beißerchenputzen bei Hunden um etwas handelt, was „Hundeverrückte“ tun, weil sie ihr Tier verhätscheln und vermenschlichen.

Morgens gemeinsam am Waschbecken stehen und sich die Zahnbürsten reichen? Ganz so weit geht es dann wahrscheinlich doch nicht, doch ganz ablehnen sollten Sie dieses Thema nicht, denn auf die Dauer gesehen, kann es Ihnen eine ganze Menge Geld und Nerven sparen.

Warum? Die allermeisten Hunde, die mit Nassfutter aus der Dose gefüttert werden, werden früher oder später an Zahnstein, Parodontose, Karies und Co. leiden. Besonders dann, wenn Ihr Futter Zusätze wie Zucker enthält. Wenn Sie dies dann beim Tierarzt behandeln lassen, wird es ein kleines Vermögen kosten.

Zudem macht das weder Ihnen Spaß, noch Ihrem Hund. Zwar ist das diese Putzprozedur keine Garantie dafür, dass es nie zu solchen Problemen kommt, doch sie mindern das Risiko um ein Vielfaches – und die Bindung zu Ihrem Tier wird auch noch gestärkt.

Sie sehen also, dass das es weitaus mehr als reine Geldmacherei ist. Auf denselben Gedanken kann man auch bei Hundeschuhen oder Hundebrillen kommen, hat man sich damit aber erst einmal auseinandergesetzt, sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Dennoch scheiden sich bei diesem Thema die Geister und Sie werden in diversen Foren die unterschiedlichsten Meinungen und Tipps bekommen – am Ende müssen Sie entscheiden, womit Sie sich am wohlsten fühlen.

 

Wie putze ich meinem Hund die Zähne?

 

Leckerschmecker Hundezahnpasta

An dieser Stelle möchten wir Ihnen verschiedene Hundezahnpasten vorstellen. Für welche Sie sich am Ende entscheiden, hängt ganz von Ihnen bzw. dem Geschmack und der Akzeptanz Ihres Hundes ab.

AFP Sparkle Hundezahncreme

Mit Vanille-Ingwerggeschmack ist die AFP Sparkle Hundezahncreme wohl ein Exot unter den Zahnpflegeprodukten für Heimtiere, sorgt aber ebenso für einen frischen Atem und saubere Zähne wie alle anderen. Erhältlich ist sie ab ca. 3,50 Euro (Stand Oktober 2016).

Inhaltsstoffe: Sorbitol, Wasser, Glycerin, Carboxymethylcellulose, Irisch Moos, Polysorbat 20, raffiniertes Rizinusöl, Aroma, Zitronensäure, Natriumbikarbonat, Farbstoff CI 42090.

Arm & Hammer Hundezahnpasta

Nicht nur für einen frischen Atem und saubere Beißer soll die Zahncreme von Arm & Hammer sorgen – sie hellt auch die Zähne auf. Erhältlich ist sie ab ca. 3,90 Euro (Stand Oktober 2016).

Inhaltsstoffe: Sorbit, Wasser, Siliciumdioxid, Polysorbat 20, Tetranatriumpyrophosphat, Cellulose Gum, Sodium Chloride, Titanium Dioxide, Aroma, Natriumbicarbonat, Zinkgluconat, Calcium Carbonat, Lysozym, Proteasen und Thymol

Beaphar Zahnpasta

Die Beaphar Zahnpasta ist mit Leber-Geschmack versetzt und enthält keine Fluoride. Entfernt werden Zahnbelag und Mundgeruch, außerdem wird auch Zahnstein bekämpft. Die 100-Gramm-Tube gibt es für ca. 3,40 Euro (Stand Oktober 2016).

Inhaltsstoffe: Aqua, Glycerin, Hydrogenated Starch Hydrolysate, Silica, Pentasodium Triphosphate, Carboxy-Polymethylene, Ovum Powder, Zinc Citrate, Ci 77891, Potassium Sorbate, Sodium Benzoate, Liver Powder, Propylene Glycol, Sodium Chloride, Protease, Glucose Oxidase, Sodium Citrate, Sodium Phosphate, Calcium Chloride.

bogadent DENTAL CREME MINT

Um nicht nur Zahnstein, sondern auch Plaque vorzubeugen, ist die bogadent DENTAL CREME MINT eine gute Wahl, die einen dezenten Minzgeschmack hat. Sie hat kein Fluorid und Xylit. Die 100-Gramm-Tube gibt es für ca. 6 Euro (Stand Oktober 2016).

Inhaltsstoffe: Sorbitol, Cellulose Gum, Alkylpolyglycoside, Siliziumdioxid, Minz-Extrakt, Enzyme, Tetranatriumdiphosphat.

bogadent Dental Lipo-Gel

Das bogadent Dental Lipo-Zahnpflege-Gel ist dazu entwickelt worden, Zahnstein aufzuweichen und durch dessen Ölfilm die Zahntaschen zu versiegeln. Gereinigt wird das Kauwerkzeug durch sanfte Putzkörperchen. Die 100-Gramm-Tube gibt es für ca. 8 Euro (Stand Oktober 2016).

Inhaltsstoffe: Mandelöl, Distelöl, Polierkörperchen, Vitamin E, Hilfs- und Geschmacksstoffe

Trixie Zahnpflege Zahncreme

Ebenfalls über Rindfleischgeschmack können sich die Hunde freuen, die mit der Trixie Zahnpflege Zahncreme behandelt werden. Vorgebeugt wird Zahnstein und der Atem soll länger frisch bleiben. Die 100-Gramm-Tube gibt es ca. 1,60 Euro (Stand Oktober 2016).

Inhaltsstoffe: Sorbitol, Silicon, Dioxide, Alkyl Polyglycosides, Cellulose Gum, Minze, Rindfleisch Aroma, Tetrasodium, Pyrophosphate, Enzyme .

 

Hund ans Zähneputzen gewöhnen

Die ideale Hundezahnpflege sollte einmal die Woche, je nach Zustand der Zähne, auch alle zwei Tage betrieben werden. Dabei gilt immer, dass Sie Ihren Hund niemals zwingen sollten. Manche Tiere sind einfach nicht dafür gemacht und wollen sich das nicht gefallen lassen. In so einem Fall sollten Sie davon ablassen, weil es der Beziehung zu Ihrem Hund nur schaden würde.

1. Mit einem Kommando klappt alles besser

Wie auch bei allen anderen Aktivitäten, bei denen Sie möchten, dass Ihr Hund auf Sie hört oder weiß, was passiert, sollten Sie auch beim Zähneputzen ein Kommando trainieren, welches sich von den anderen unterscheidet.

2. Gewöhnung ist das A&O

Die ungewohnten Berührungen an der Schnauze und den Zähnen sollten vorsichtig trainiert werden, denn viele Hunde mögen das nicht und müssen erst lernen, dass Ihnen etwas Gutes und nichts Schlechtes getan wird. Dabei sollten Sie immer mit dem Kommando arbeiten und niemals zu ruppig vorgehen.

Berühren Sie ihn am Anfang nur, dann, wenn das gut klappt, ziehen Sie die Lefzen hoch und zum Schluss versuchen Sie mal, den Finger ins Maul zu stecken, und ein wenig an den Zähnen zu reiben. Auch sollten Sie nie vergessen, Ihren Hund zu loben und ein paar Leckerlis in der Tasche zu haben.

3. Jetzt kommt die Zahnpasta!

Um Ihren Liebling an die Zahncreme zu gewöhnen, machen Sie ein bisschen davon auf Ihren Finger und lassen Sie ihn daran schnüffeln und lecken. Auch dieses Training wenden Sie über mehrere Tage an, bis der Hund mit dem Umgang vertraut ist und Sie wissen, dass er diese Sorte auch mag.

Wenn Sie das ausreichend getestet haben, geben Sie wieder ein bisschen auf Ihren Finger und reiben es auf die Zähne. Klappt das: Lob und Leckerlis.

4. Jetzt kommt die Zahnbürste

Nun geht es an die richtige Pflege und Sie bringen Sie Hundezahnbürste bzw. Fingerzahnbürste (z. B. mit dem bogadent Anti-Plaque-Finger, ca. 10 Euro, Stand Oktober 2016) ins Spiel. Vielleicht am Anfang ohne Zahnpasta, möglicherweise auch mit. Entscheiden Sie und wägen Sie anhand des Charakters Ihres Tieres ab.

5. Zahnpflege im Alltag

Wenn die Gewöhnung abgeschlossen ist, kommt die Einbindung in den Alltag. Mindestens einmal die Woche sollten Sie zur Zahnbürste greifen – und das auch regelmäßig weiterführen.

 

Hat Ihr Hund Zahnprobleme? So erkennen Sie es!

  • Wie reagiert Ihr Hund auf kaltes und warmes Wasser?
  • Kaut er nur auf einer Seite oder wechselt er?
  • Klopfen Sie auf den Zahn, seien Sie aber vorsichtig, weil Ihr Tier, wenn es Schmerzen hat, zum Schnappen neigt
  • Ist Ihr Hund gereizt und/oder lustlos?
  • Mag er nicht mehr gerne fressen und vermeidet vor allem hartes Futter?
  • Weisen seine Zähle gelblich-bräunliche Ablagerungen auf?
  • Har er extrem rotes Zahnfleisch?
  • Hat Ihr Hund Zahnfleischblutungen?
  • Bemerken Sie eine sehr hohe Speichelproduktion?
  • Riecht sein Atem schlechter als sonst?
  • Reibt oder kratzen sich Ihr Lieblings an der Schnauze?

 

Keine Zahnbürste in der Nähe? So geht es auch!

Selbstverständlich gibt es auch noch andere Möglichkeiten. Dabei müssen Sie nicht einmal selbst aktiv werden, außer in den Supermarkt oder zu dem Metzger Ihres Vertrauens zu gehen und Ihrem Hund anschließend seine „Zahnbürste“ hinzulegen. Für einen guten Belagabrieb sorgen auch:

  • Knorpelknochen
  • Kalbsfüße
  • Rinder-Beinscheiben
  • Pressknochen aus Büffelhaut
  • Rinderhaut
  • Spezielle Kaustreifen / Dentasticks

 

Gesunde Zähne: Denken Sie an die Gesundheit Ihres Hundes!

Die Hundepflege, insbesondere die Fell- und Zahnpflege ist schon ein Thema für sich. Ganz gleich, auf welchem Wege Sie diese betreiben wollen, wichtig ist, dass Sie sie auf keinen Fall vernachlässigen. Nur so können Sie sich an einem Tier mit bester Gesundheit erfreuen, welches sich in seiner Haut wohl fühlt. Zahnschmerzen und Co. müssen heute nicht mehr sein, wenn Sie die Pflege es richtig und gewissenhaft verfolgen.

Nahrungsreste können zwar aufgrund der großen Lücken nicht so wie bei uns Menschen hängen bleiben, dennoch sind die Ablagerungen sehr schlecht – besonders, wenn Sie dazu ein minderwertiges Hundefutter füttern. Die Hundehaltung hat manche Tücken, doch die Aufklärung wird immer besser.

Weil sich die Stiftung Warentest bisher zurückgehalten hat, und wir Ihnen umfassende Informationen zum Thema Hundezahncreme geben möchten, haben wir verschiedene Tests durchgeführt, die Ihnen bei der Wahl des richtigen Produktes helfen sollen. Schauen Sie sich dazu also auch unseren Hundezahnpasta-Test an.

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